Vollmond und Mondfinsternis am 14.03.2025

um 7:54 Uhr, Mond 24° Jungfrau, Sonne 24° Fische mit Saturn, in Kooperation und Harmonie mit Uranus, Merkur im Stillstand

 

 

Mond 24° Jungfrau

Erde, Veränderlich, Yin

 

Optimierung, Unterscheidung, Geschicklichkeit, Einfachheit

Perfektionismus, Kritiksucht, Überforderung, Verunsicherung

 

Bauch, Verstand, Vernunft

Halschakra, Handchakren, Gesundheit, Reinigung

Achtsamkeit - allem, was wir tun, unsere volle, ungeteilte Aufmerksamkeit widmen

 

Die Bedeutung jedes einzelnen Details im grossen Zusammenhang

 

 

Sonne 24° Fische

Wasser, Veränderlich, Yin

 

Empathie, Einheit, Inspiration, Transzendenz

Illusion, Leere, Realitätsflucht, Opfermentalität

 

Füsse, Immunsystem, Astralebene

Kronenchakra, Spiritualität, Verbundenheit

Akzeptanz - alles annehmen, so wie es ist

 

Alles ist verbunden und gleich-gültig

 

Dies ist eine totale Mondfinsternis, bei der Mond, Erde und Sonne so genau und deckungsgleich aufgereiht sind, dass der Schatten der Erde den Mond vollständig verdunkelt. Das eindrucksvolle Ergebnis ist ein sogenannter Blutmond in dunkelroter Farbe. Leider wird in unseren Breiten nicht viel davon zu sehen sein, da die Morgendämmerung einsetzt und der Mond bereits unrtergeht, während der Kernschatten unseres Planeten sich davorschiebt. Bei freier Sicht nach Westen lässt sich dieses Himmelsschauspiel immerhin zum Teil beobachten. Die gesamte Finsternis dauert eineinviertel Stunden, der Höhepunkt wird um 06:10 Uhr erreicht.

Aus astrologischer Sicht ist dies ein bedeutendes Ereignis. Die Einflüsse sind intensiver, der Wirkungszeitraum deutlich länger als bei einem regulären Vollmond. Im Weltgeschehen wie auch im persönlichen Bereich dürften die Ereignisse dieser Tage erst nach und nach ihre Auswirkungen zeigen, können dabei jedoch grosse Veränderungen zur Folge haben.

 

Kosmische Stimmung: Im Entgleiten. Wo es bislang noch Strukturen, Richtlinien und Einschränkungen gab, können grundlegende Veränderungen sich nun wie ein Erdrutsch vollziehen, bisher selbstverständliche und verlässliche Grundwerte und Grundlagen kommen weiter ins rutschen. Ein rationaler Zugang und eine nüchterne Einschätzung sind schwer möglich. Lertzte Hemmschwellen oder Hindernisse sind überschritten worden, während Vernunft ausgeblendet wird. Aller Unberechenbarkeit zum Trotz gibt es zur Zeit nur geringen Bewegungsspielraum, und in den meisten Angelegenheiten bleibt es bei einem hin und her, vor und zurück. Zu dieser Mondfinsternis allerdings kann es plötzlich, vielleicht fast unbemerkt, zu fundamentalen Verschiebungen kommen. Zu einem weiteren Abrutschen braucht es nicht viel. Das entstehende Chaos wird erkennbar. Inzwischen jedoch werden Grenzen neu definiert, Regeln neu geschrieben. Neue gesellschaftliche und politische Strukturen, und damit vielleicht so etwas wie ein Sicherheitsnetz, sind im Entstehen, doch noch nicht erkennbar und auch noch längst nicht belastbar.

Umweltfragen und Hilfsorganisationen sollten wieder stärker in den Fokus rücken. Resourcen spielen eine zentrale Rolle. Handels- und Finanzmärkte dürften weiteren Schwankungen unterliegen, doch auch hier kann es zu einem grösseren Rutsch kommen. Dieses Frühjahr enthüllt die grossen Veränderungen, die sich in diesem Jahr zu vollziehen beginnen.

Orientierung

Finsternisse sind wie Portale. Neue, oft überraschende und unerwartete Energien kommen herein, und manches kann plötzlich entweichen. Abgestandene Energie gerät in Bewegung - manchmal so heftig, dass ein Tornado entsteht, der alles hinwegfegt. In anderen Bereichen wieder sanft, fast unmerklich, über längere Zeit. Dabei ist nach wie vor so vieles in Auflösung begriffen. Diese Mondfinsternis eröffnet einen Blick auf das absolute Chaos, auf das Nichts, das Alles in sich birgt. Wir erahnen und erfassen den Abgrund - oder den Zugang zu anderen Dimensionen und grenzenlosen Möglichkeiten. Doch wo nichts ist wie es scheint, wo alles Konkrete verschwimmt, woran orientieren wir uns? Wie definieren wir uns? Wer sind wir?

 

Diese Mondfinsternis blendet den emotionalen Zugang und auch vergangene Erfahrungen aus. Reines Bewusstsein übernimmt die Führung. Doch dieses Bewusstsein beginnt sich gerade neu zu definieren. Eine neue Form von Selbstwahrnehmung ist im entstehen. Inmitten von Chaos und Veränderung, während so vieles in Frage gestellt wird, fallen so viele Anhaltspunkte und Orientierungsmöglichkeiten weg, dass wir eine Art Identitätskrise durchmachen, uns selbst in gewisser Weise neu erfinden. Was wir sind und wie wir wahrgenommen werden wird zu einem grossen Teil dadurch bestimmt, womit wir uns identifizieren und wovon wir uns abgrenzen und distanzieren. Wenn sich diese Parameter verändern, gar verschwinden, ineinander verlaufen, oder wir einfach nicht mehr damit übereinstimmen, können wir ein wenig ins schwimmen kommen. Vielleicht ohne dass wir uns dessen so recht bewusst sind. Wer sind wir, wenn sich eine solche Ebene des Selbstverständnisses verabschiedet? Wo äussere Anhaltspunkte und auch Grenzen, Orientierungsmöglichkeiten und Sicherheiten wegfallen, können wir uns scheinbar verlieren.

 

Und doch bietet sich hier eine besondere Chance: Rollen und Identitäten, denen wir entwachsen sind, werden zurückgelassen, einfach abgestreift. Wir mögen uns fühlen, als hätten wir eine Einschränkung überwunden, als seien wir bedrückenden Umständen entkommen. Wenn wir Glück haben, können wir auch Selbstkritik und Zweifel für einen Moment verstummen lassen. Eine Last wird von uns genommen, es öffnen sich ganz neue Bewusstseinsebenen. Doch gleichzeitig scheinen die Dinge zu entgleiten. Manches lässt sich  schwieriger fassen, nicht mehr einordnen. Etwas surreales liegt in der Luft. Grundlegende Veränderungen gehen unter diesen Einflüssen wie von selbst vor sich. Realitäten scheinen sich zu verschieben. Möglicherweise kommt uns der rationale Zugang vorübergehend abhanden. In Zeiten wie diesen vielleicht keine allzu gute Idee. Ausserdem können wir die Dinge jetzt nicht so einfach wegrationalisieren. Das kann durchaus beunruhigend sein. Vielleicht lassen sich die Entwicklungen und Einflüsse einfach nicht mit dem Verstand erfassen? Gerade dadurch erfahren wir die Energien in ihrer Gesamtheit jedoch bewusster, können vielleicht eine andere Wahrnehmungsebene öffnen. Wo wir uns die Dinge nicht erklären können, bleibt nichts anderes als sie intuitiv zu erspüren. Uns auf andere Formen der Wahrnehmung einzustimmen. Wenn wir versuchen, alle Einzelheiten genau zu verstehen, wenn wir alles genau kategorisiert und durchorganisiert haben möchten, können Chaos und Ungewissheit schnell überwältigend werden. Indem wir uns einfach darauf einlassen, können diese Energien so etwas wie ein Verständnis für die Ordnung im Chaos, für das daraus entstehende kreative Potential, eröffnen. Wir erlauben den Dingen, sich zu entwickeln. Wie in einem meditativen Zustand - oder tatsächlich während der Meditation - bietet sich hier die besondere Möglichkeit, sich allem zu öffnen und dabei Klarheit zu finden. Das Bewusstsein fokusiert sich, lässt uns zum Kern der Dinge durchdringen. Wir sind fähig, unser eigenes innerstes Wesen zu erfassen, dass, was uns ausmacht, und gewissermassen unser höheres Selbst zu channeln, unserem spirituellen Bewusstsein Form und Raum zu geben.

 

Ein beslastender Aspekt dieser Zeit kann sich darin zeigen, dass wir mit Dingen konfrontiert werden, die wir nicht wahrhaben wollten, die wir verdrängt haben. Oder auch mit unserer Angst vor der Ungewissheit, vor Kontrollverlust. Doch diese Mondfindternis bietet eine besondere Gelegenheit, sowohl Schuldgefühle als auch Schuldzuweisungen loszulassen und zu überwinden, Groll wie auch Trauer zurückzulassen, zu vergeben, und uns nicht mehr als Opfer der Umstände zu betrachten. Respekt, basierend auf Selbstrespekt, ist dabei grundlegend. Indem wir die Verantwortung für uns selbst und unser Wohlergehen annehmen, nehmen wir auch unser Schicksal in die Hand. So unsicher die Zeiten auch sein mögen, können wir dadurch doch auf eine ganz essentielle Weise das Ruder übernehmen. Jetzt sind wir gefordert, Verantwortung anzunehmen, Klarheit zu finden, klar zu unterscheiden woran wir uns orientieren, womit wir uns identifizieren, worauf wir uns einlassen. Doch können wir dabei nicht den Weg des geringsten Widerstands wählen, indem wir Themen ausblenden und ignorieren, die zu unserem persönlichen und spirituellen Wachstum beitragen, die zu unseren Aufgaben gehören. Hier mag sich die eine oder andere Wahrheit präsentieren, die unbequem ist, die wir so lieber nicht akzeptiert hätten. Und doch gehört gerade dies zur Selbsterkenntnis. Dies ist der Teil, der echte Arbeit erfordert, uns vor Herausforderungen stellt, und den es doch anzunehmen gilt, weil es das ist, was uns formt, woran wir wachsen. Weil es unser Beitrag ist. Dies ist nicht nur eine Momentaufnahme. Diese Art von Themen lassen Aufgaben für das kommende Jahr anklingen.


Das Spannungsfeld zwischen Verstand und Intuition, zwischen höherem Bewusstsein und Alltagsmodus kann sich auch dadurch lösen, dass wir ganz konkret aus beengenden Situationen und starren Gewohnheiten ausbrechen und auf diese Weise neue Möglichkeiten und Einflüsse zulassen. Dies könnte Entwicklungen in Gang setzen, die uns selbst und unsere Mitmenschen überraschen. Etwas kann sich hier entladen, die Energie fliesst wieder, wir können uns aus der Stagnation befreien. Doch müssen wir uns erst einmal neu orientieren - all dies kann recht verwirrend sein, und wir wissen gar nicht so recht, wie uns geschieht. Während wir uns wieder sammeln, könnten wir feststellen, dass wir uns von Grund auf verändern - oder zumindest einen Schritt in diese Richtung setzen. Wir befinden uns bereits in einer Phase, in der wir unsere Prioritäten genauer betrachten und neu ordnen, in einem  schon länger andauernden Prozess der Neuorientierung. Dies war und ist eine Reise der Selbstannahme, ein Arbeiten an uns selbst, um eine neue Form des Selbstvertrauens zu entwickeln, für uns selbst einzustehen und damit für andere da sein zu können.

 

So lange schon durchleben wir Zeiten des Wandels, grössere Veränderungen kündigen sich an. Manches, was sich bis jetzt immer noch widersetzt oder im Weg gestanden hat, verschwindet nun einfach, oder verrutscht. Eine alte Ordnung löst sich auf, und dabei entsteht Chaos. Neue Strukturen müssen sich erst wieder bilden, so wie wir in diesem Jahr so vieles loslassen, verabschieden, um neu anzufangen. Diese Art von Veränderung und Verunsicherung kann ermüdend sein, auch dann, wenn es sich bislang eher auf einer unbewussten Ebene abgespielt hat. Wir sind empfindlicher, empfindsamer. Wir sollten während dieser Zeit besonders auf uns achten, nicht auf Gesundheit und körperliches Wohlergehen vergessen, uns auch einmal etwas Gutes tun. Behutsam miteinander umgehen, Mitgefühl zeigen, anstatt uns abzuschirmen. Uns nicht entziehen, auch wenn die Energien überwältigend und überfordernd sein können, sondern vielmehr filtern, channeln, konstruktiv damit arbeiten, Veränderung dort ermöglichen, wo sie uns weiter bringt. Doch sollten wir uns zwischendurch auch einfach einmal fallen lassen. Nicht aufgeben, und uns auch nicht von den zahlreichen Versprechen und Hoffnungsträgern vereinnahmen lassen. Sondern einfach unserem eigenen Prozess der Erneuerung vertrauen. Einfach geschehen lassen. Und dort, wo Sicherheiten und Anhaltspunkte wegfallen, so etwas wie eine höhere Wahrheit finden. Eine spirituelle Antwort suchen. Uns auf unsere eigene Intuition einstimmen, einfach unserem Gewissen folgen. Uns einerseits ein wenig treiben lassen, dabei aber für uns selbst die Verantwortung übernehmen. Wir sind bereits dabei, eine neue Richtung einzuschlagen, wenn auch noch nicht endgültig. Auch wenn so vieles noch nicht klar ist - während wir neue Wege beschreiten, wird auch manche Ungewissheit wegfallen, oder keine Rolle mehr spielen. Doch während der Mondfinsternis sind wir erst einmal eingeladen, einfach loszulassen. Den Drang zu verstehen und zu erklären aufzugeben, um einen höheren Sinn zu suchen. Etwas von den grösseren Zusammenhängen des Universums zu erahnen. Doch die grösste Aufgabe und Herausforderung besteht jetzt darin, zu erkennen, was unsere Aufgabe ist, welchen Beitrag wir leisten, und was wir nicht in der Hand haben. Zu akzeptieren, was wir nicht ändern können - und das zu ändern, was wir ändern sollten. Frei nach dem Gelassenheitsgebet.

Kosmische Wettervorhersage

Jetzt betreten wir die unberechenbare Zeit zwischen den Finsternissen. Eine Zeit plötzlicher, unvorhergesehener Ereignisse und Wendungen. Die Dinge sind nicht ganz so, wie sie scheinen. Die Lage ist zunehmend instabil.

Äusserungen können aggressiver scheinen als sie gemeint sind. Jeder will gerade seinen Standpunkt verteidigen, vielleicht gerade wegen der zunehmenden Verunsicherung. Die Palette reicht von feurigen, impulsiven Statements bis zu fanatischen Manifesten. Eine sinnvolle Diskussion dürfte kaum möglich sein. Doch nach und nach beginnt nun eine Phase des Umdenkens, in der wir unsere Meinung auch einmal ändern können, bisherige Muster loslassen und ganz neue Ansätze erkennen, neue Ideen und Sichtweisen entstehen lassen. Doch auch Missverständnisse und Fehleinschätzungen sich häufen. Kommunikation und Konzentrationsfähigkeit sind beeinträchtigt.

Am 17. können wir besser erkennen, in welche Richtung wir uns kollektiv bewegen. Doch auch hier dürfte Ungewissheit ein grosser Faktor sein. Um den 19. dürfte alles noch unklarer scheinen, auch haben wir kaum Energie. Doch können wir uns ganz auf einen Traum einstimmen, uns davon leiten lassen. Zeit für Ruhe, Meditation und Inspiration vor dem Neustart!

Der Frühlingsbeginn am 20. bringt neue Impulse, aber auch äusserst widersprüchliche Einflüsse zwischen Ziellosigkeit, Aufbruchstimmung und grossen Visionen.

Ab dem 23. warten günstige Energien, wobei die Stimmung einfach freundlicher und umgänglicher wird und wir zu neuer Kraft und Motivation finden können. Doch vor allem dürften diese Tage wertvolle und Erkenntnisse zu unseren eigenen Wünschen und Prioritäten, aber auch zu unseren Beziehungen und Partnerschaften bringen. Offenheit, Ehrlichkeit und Tiefe können Gesprächen und Begegnungen eine besondere Dimension verleihen. Verbindungen können vertieft werden. Vielleicht offenbahrt sich eine Seelenverwandtschaft.

Der 24. kann Klarheit bringen und zündende Ideen für neue Initiativen liefern. Tiefe Einsichten, wichtige und aufregende Nachrichten! In diesen Tagen kann es bedeutende und auch düstere Enthüllungen geben.

Unsicherheiten und Verletzlichkeiten, die uns über die letzten Monate immer wieder beschäftigt oder gar zurückgehalten haben, dürften wir um den 26. besonders stark spüren. Schaffen wir es trotzdem, unseren Weg zu gehen?

Am 27. und 28. wird die Stimmung sehr romantisch, doch die Brille könnte etwas zu stark rosarot getönt sein. Es könnte tatsächlich zu schön sein, um wahr zu sein. Wenn die Seifenblase platzt, kommt es zu einer Enttäuschung.

Die kommende Sonnenfinsternis kann sehr plötzliche Wendungen bringen. Die Veränderungen und ihre Auswirkungen werden immer weitreichender.


 

Diese Zeit birgt ganz besonderes Potential für grosse Veränderungen - und für einen Neubeginn. 

In welchen Lebensbereichen sind neue Impulse zu erwarten? Wie kann ich diese Zeit am besten nützen? Welche Chancen bieten sich?

Buche jetzt Dein persönliches Frühlingsreading: 40 Minuten über Zoom oder WhatsApp um nur 30,- Euro!

 

 


Neugierig auf Deine ganz persönlichen kosmischen Botschaften?

Buche hier Deine


Hinweis: Wie viel oder wenig man persönlich von den aktuellen astrologischen Einflüssen zu spüren bekommt, ist davon abhängig, ob sich Aspekte zum persönlichen Geburtshoroskop bilden.

 

Dieser Text ist eine Interpretation nach astrologischen Kriterien. Es handelt sich nicht um Richtlinien oder Ratschläge. Ausserdem handelt es sich um allgemeine astrologische Informationen, die nicht auf Einzelpersonen zugeschnitten sind. Jedwede Umsetzung oder Verwendung von astrologischen Informationen geschieht aus freien Stücken und auf eigene Gefahr.